| O Tannenbaum |
| Friendship | ||||||
| piše: Diurnarius/R. Weiss | ||||||
Der Tannenbaum ist die Tanne, oder der Weihnachtsbaum. Obwohl heute die Weihnachtsbäume häufig die Fichten sind, nicht die Tannen, trotzdem waren viele Autoren inspiriert auf deutsch Lieder über sie zu schreiben. Die bekannteste Version, die wir alle kennen, erstand im Jahre 1824. im Leipzig von den Organisten Ernst Anschütz. Neuere Studien haben gezeigt, das er eigentlich nur ein Teil des Liedes geschreiben hat.
Dieses Lied wurde auf viele verschiedene Sprachen übersetzt, wie english (mindestens zwölf Übersetzunge sind bekannt), noch auf anderen Sprachen - vier der Übersetzungen können Sie mit einen klick auf ihren Titel lessen. Uns sind die serbische/croatische Übersetzungen noch nicht bekannt. Es ist interessant, das mann auf deutsch viele Versionen des Liedes, mit einem sehr kleinen Unterschied, finden kann. Aber noch ineteressanter ist das die esperantische Versionen, alle aus dem selben Stifft eines Mannes notiert wurden, aber alle in verschiedene Variationen! Dieses Lied, aus dem 15. Jahrhundert, ist scheinbar das allererste Weihnachtslied von einem Tannenbaum. Der Weihnachtsbaum ist im Elsaß am Ende des 16. Jahrhunderts geboren, wo es bereits üblich war, zum Weihnachtsfest im Wohnzimmer einen Baum aufzustellen und ihn mit Äpfeln, Nüssen und Süßigkeiten zu behängen. Die ersten Kerzen erhielten diese Weihnachtsbäume aber erst um 1730. Und erst im 19. Jahrhundert, mit dem zunehmenden Eisenbahnverkehr, wurde der Weihnachtsbaum in ganz Deutschland bekannt. Anders als die evangelischen Gemeinden, sperrte sich die katholische Kirche zunächst gegen die Bäume. Sie sah in den Weihnachtskrippen ein genügend aussagekräftiges Symbol für das Weihnachtsgeschehen. Inzwischen gibt es in Deutschland jedoch keine katholische Kirche mehr, in der nicht wenigstens ein Weihnachtsbaum steht.
O Christmass Tree , O Abies , Ó Szépfenyő , La Abio wie treu sind deine Blätter! Du grünst nicht nur zur Sommerzeit, Nein, auch im Winter, wenn es schneit. O Tannenbaum, o Tannenbaum, wie treu sind deine Blätter!
O Tannenbaum, o Tannenbaum! Du kannst mir sehr gefallen! Wie oft hat nicht zur Weihnachtszeit Ein Baum von dir mich hoch erfreut! O Tannenbaum, o Tannenbaum! Du kannst mir sehr gefallen!
O Tannenbaum, o Tannenbaum! Dein Kleid will mich was lehren: Die Hoffnung und Beständigkeit Gibt Trost und Kraft zu jeder Zeit. O Tannenbaum, o Tannenbaum! Das soll dein Kleid mich lehren.
(Text: Ernst Anschütz, 1824; Melodie: Volksweise /traditional/)
"Oh Tannenbaum" ist eines der verbreitesten deutschen Weihnachtslieder und geht zurück auf ein altes, schlesisches Volkslied aus dem 16. Jahrhundert. 1820 dichtete der Prediger, Pädagoge und Volksliedsammler August Zarnack die erste Strophe des Liedes. Vier Jahre später wurde sie durch den Leipziger Lehrer Ernst Anschütz durch zwei weitere Strophen ergänzt. Die hier vorliegende Aufnahme http://www2.hu-berlin.de/kulturtechnik/kabinette.php?show=odm&month=200412 wurde 1916 unter dem Titel "Eglite" durch einen Internierten des Russischen Reichs in dem Lager Merseburg auf Lettisch angestimmt. Als Heimatregion gab der damals 29 Jahre alte Kaufmann und Soldat Kurland (Kurzeme) an, ein Gebiet, das im heutigen Lettland liegt. Erst 1795, durch die Dritte Polnische Teilung, geriet Kurland unter den Einfluss Russlands und genoss, ähnlich wie die anderen Ostseegouvernements, eine Sonderstellung. Sie gründete sich vor allem auf die überwiegend protestantische Konfession sowie eine deutsch-baltischen Oberschicht. So erklärt es sich, dass der Gefangene als Muttersprache Lettisch und als Fremdsprachenkenntnisse Russisch und etwas Deutsch angab. Die Schallaufzeichnung erfolgte durch die "Kgl. Preußische Phonographische Kommission", die während des Ersten Weltkriegs durch die Gefangenenlager Deutschlands zog, um Sprach- und Musikaufnahmen unter den Internierten durchzuführen. Alle Schellackplatten der Kommission weisen am Ende den mit einer Stimmpfeife eingespielten Kammerton auf, der zu der Zeit noch für A = 435 Hz betrug. Mittels dieses Tons kann vor dem Abspielen der Platte die exakte Aufnahmegeschwindigkeit rekonstruiert und die Geschwindigkeit des Plattentellers entsprechend eingestellt werden. Zwischen der dritten Strophe und dem Stimmton ist ein lautes Knacken zu hören. Die verwendete Aufzeichnungstechnik erlaubte keine durchgehende Rille, die für ein automatisches Weiterführen der Abtastnadel zwischen den einzelnen Aufnahmen einer Plattenseite sorgt. (Hermann von Helmholtz Zentrum für Kulturtechnik; Schallplatte PK 126; 22. März 1916 (Aufnahmedatum); bez. auf Label (handschriftlich, mit Bleistift): "PK 126, Lettisch, [...]: 2 Lieder, 1. Kupleje, 2. Eglite, Gesang"; Schellack, Dm. 30 cm. Humboldt-Universität zu Berlin, Musikwissenschaftliches Seminar, Lautarchiv, Inv.-Nr. PK 126. ) Wenn sie auf die volgende Adresse klicken, können sie sich das Lied „O Tannenbaum" anhören, das von dem berühmten italienischen Tenor, Andrea Bocelli in verschiedenen Sprachen ausgeführt wird, wie z.B. italienisch, deutsch, english. http://www.jango.com/music/Andrea+Bocelli?l=0. Der nächste Link ermöglicht ihnen, dieses Lied in einer instrumentaler Version von dem bekannten, ungarischen Künstler, Kátai Balázs anzuhören. http://www.youtube.com/watch?v=JrsynHusRLs.
 
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Die Melodie kommt aus einem alten Volkslied. Das erste Tannenbaum Lied wurde ungefähr im 1550. notiert. Änlich ist das Lied von Melchior Franck (1573-1639) aus Jahre 1615. die mit "Ach Tannebaum, ach Tannebaum, du bist ein edler Zweig! Du grünest uns den Winter, die lieben Sommerzeit" anfängt.















